Produktberatung

Ihr Ansprechpartner

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Ing. Andreas Jung
andreas.jung@solan.at
+43 (0)7735/7070-13

PHYTOSORB EXTRA

Spezialfuttermittel bei Problemen mit schlechter Futteraufnahme, Futterverweigerung, Mykotoxinen Bei starker Verpilzung von Getreide bzw. Mais kommt es sehr häufig zu schlechter Futteraufnahme bzw. in Extremfällen sogar zu Futterverweigerung. Mit Phytosorb EXTRA steht nun ein Produkt zur Verfügung, welches geschmackliche Abweichungen des Futters überdeckt und die Futteraufnahme der Schweine stimuliert. Gleichzeitig sorgen die enthaltenen Bindemineralien für eine Reduktion der negativen Auswirkungen. Die enthaltenen Vitamine unterstützen vor allem das Immunsystem der Tiere und helfen mit, dass die Schweine mit belastetem Futter besser zurecht kommen.
Phytosorb EXTRA
  • GMO-frei bzw. VLOG geprüft GMO-frei bzw. VLOG geprüft
  • AMA-Gütesiegel tauglich AMA-Gütesiegel tauglich
  • pastus+ pastus+
  • QS-Futtermittel QS-Futtermittel
  • mehlig mehlig

INHALTSSTOFFE (PRO KG)

  • Vitamin E 6.000 mg
  • Vitamin C 18.000 mg
  • Vitamin B12 3.000 µg
  • Nikotinsäure 900 mg
  • Vitamin B1 350 mg
  • Pantothensäure 1.000 mg
  • Magnesium 0,40 %
  • Antioxidans (BHA) 250 mg
  • Antioxidans (BHT) 800 mg
  • Saccharin E954 14.800 mg

VERPACKUNGSEINHEITEN

20kg Sack
Phytosorb EXTRA ist in erster Linie dazu konzipiert, die bei Verpilzung und Mykotoxinbelastung reduzierte Futteraufnahme wieder zu steigern. Die enthaltenen Aroma- und Geschmackstoffe überdecken Geschmacksabweichungen im Futter und stimulieren die Futteraufnahme der Schweine. Gleichzeitig sorgen verschiedenste Bindemineralien und Vitamine für eine Reduktion der schädlichen Auswirkungen.
• Hohe Dosis von Aromen und Geschmackstoffen
• Süßstoffe
• 20% Traubenzucker zur Geschmacksverbesserung
• Tonmineralien (Bentonit und Klinoptilolit) als Bindemittel
• Antioxidantien (zur Stabilisierung der Futtersuppe)
• Vitamin E und C: Zur Unterstützung des Immunsystems
• Vitamin K3 und B12 zur Unterstützung der Blutgerinnung und Blutbildung
 
  • Futteraufnahme verbessern

    Schmackhaftes und bekömmliches Futter sind die Voraussetzungen für die Leistungen in der Schweineproduktion. Die Wirtschaftlichkeit hängt im wesentlichen von der Futteraufnahme, den täglichen Zunahmen und schlußendlich von der Futterverwertung ab. Bei der säugenden Sau spielt die Futteraufnahme eine wichtige Rolle für Milchleistung und im Anschluß an die Säugezeit auch für die Fruchtbarkeit.

    Üblicherweise geht man davon aus, dass das Schwein ein ähnliches Geschmacksempfinden hat wie der Mensch. Das mag teilweise stimmen, in vielen Bereichen aber unterscheidet es sich aber deutlich. 

    Das Saugferkel ist in erster Linie an die Versorgung mit Muttermilch angepasst. Es ist aber von größter Bedeutung, Saugferkel so schnell als möglich an pflanzliches Trockenfutter zugewöhnen. Das Entlastet die Sau und die Ferkel schaffen die Umstellung beim Absetzen besser.

    Ein sehr einfaches Hilfsmittel um die Saugferkel möglichst frühzeitig an die Futterschale zu bringen, ist der Einsatz unseres FerkelFitMoores. Der natürliche Instinkt lockt die Ferkel an die Schale und sie lernen frühzeitig den Umgang mit Futter. FerkelFitMoor kann bereits ab der ersten 3-4 Lebenstagen verwendet werden.

    Nach ein paar Tagen kommen zum FerkelFitMoor unsere klassischen Prestarter zum Einsatz. Das Sortiment reicht vom Ferkelmüsli bis zum klassischen "Minipellet". Damit die Ferkel allerdings Trockenfutter in relevanter Menge aufnehmen können, brauchen sie Zugang zu Wasser. Die Ferkelschale muss außerdem so positioniert sein, dass Liegenest, Schale und Wasser in einer Linie erreichbar sind und max. 1m voneinander entfernt sind. Alle Starterprodukte sind in möglichst kleinen Portionen möglichst oft auf den Tag verteilt anzubieten. Der Prestarter darf auf keinen Fall den Stallgeruch annehmen und auf entsprechende Futterhygiene muss geachtet werden.

    Haben Ferkel bereits Prestarter gefressen, nehmen sie auch nach dem Absezten schneller wieder Futter auf. Die Futteraufnahme in den ersten 1-2 Absetztagen ist ganz entscheidend für die Darmgesundheit. Durch fehlende Nahrungsaufnahme kommt es zu einem Verkümmern der Darmzotten (Darmzottenatrophie). Am 3.-4. Tag kommt der große Hunger und die Ferkel überfressen sich. Da der Darm verkümmert ist, sind die Ferkel nicht mehr in der Lage, das Futter ausreichend zu verdauen. Schädliche Coli-Keime oder andere Durchfallerreger nutzen die unverdauten Nährstoffe und vermehren sich explosionsartig. Am 5.-8. Absetztag kommt es dann zum klassischen Absetzdurchfall.

    Im anschließenden Ferkelaufzuchtfutter sind im Normalfall nur mehr pflanzliche Komponenten enthalten. Durch den Einsatz von Milchkomponenten, Traubenzucker, aufgeschlossenem Getreide etc. lässt sich die Futteraufnahme stimulieren. Über das Mineralfutter werden Süßstoffe und Aromen verwendet, die ebenfalls zu einer Verbesserung der Futteraufnahme beitragen sollen. Wichtig ist aber, dass das Futter für die Tiere atraktiv riecht, die Ferkel zum Trog lockt und die Aufnahme stimuliert - es ist nicht wichtig wie das Futter für uns Menschen riecht.

    Zum Einstellen in die Mast ist es oft noch von Vorteil, ein möglichst atraktives Futter anzubieten. In einem sogenannten Einstallfutter kann ebenfalls mit Milchkomponenten, Zucker, Aromen und Geschmacksstoffen eine hohe Futteraufnahme erreicht werden. In der eigentlichen Mast sind kaum mehr Aromen und Spezialkomponenten notwendig bzw. wirtschaftlich sinnvoll. Lediglich wenn Rohstoffe verfüttert werden sollen, die einen negativen Geschmack mit sich bringen, kann mit speziellen Komponenten ein Überdecken dieses Geschmackes erreicht werden.

    Im Sortiment von SOLAN befinden sich eine Vielzahl von Produkten, die die Futteraufnahme verbessern oder stimulieren können. Wenn Sie Fragen dazu haben, kontaktieren Sie uns bitte!

  • Mykotoxinbelastung im Futter

    Das Problem mit den Mykotoxinen

    Mykotoxine sind giftige Stoffwechselprodukte von Schimmel- bzw. Fusariumpilzen. Diese Stoffwechselprodukte werden von den Fusarien in der Regel bereits am Feld produziert. Der Hauptinfektionszeitpunkt ist die Blüte beim Getreide. Bei feucht-warmer Witterung produzieren diese Pilze diese giftigen Stoffwechselprodukte, die sich hauptsächlich auf den äußeren Schichten des Korns anreichern.

    Derzeit kennt man ca. 500 verschiedene Mykotoxine.
     

    Die wichtigsten Mykotoxine:

     

    VOMITOXIN (DON);

    ZEARALENON (ZEA);

    OCHRATOXIN;

    ERGOTAMIN (Mutterkorn);

    versch. AFLATOXINE;

    CITRININ;

    MONILIFORMIN.

     

    Mykotoxine haben eine sehr kleine Molekülgröße – deshalb werden sie vom Immunsystem nicht erkannt, der Organismus kann dagegen keine Antikörper produzieren!

    Außerdem sind es sehr stabile Verbindungen – durch physikalische Verfahren (Erhitzen) lassen sie sich nicht zerstören.

    Jedes Mykotoxin hat unterschiedliche Auswirkungen auf unsere Nutztiere. Während Wiederkäuer und Geflügel relativ tolerant gegen die meisten Mykotoxine sind, ist das Schwein besonders empfindlich. Fruchtbarkeitsprobleme, Immunschwäche, Wachstumsstörungen und Leistungsdepressionen sind nur die wichtigsten Schäden die durch Mykotoxine angerichtet werden. Jedes Toxin hat sein eigenes, typisches Schadbild. In der Regel kommen Toxine aber nicht einzeln vor, sondern treten in der Regel als "Cocktail" auf. Dementsprechend schwierig ist es, Probleme bei den Tieren auf ein bestimmtes Toxin zurückzuführen.

    Sobald ein Verdacht auf eine Mykotoxinbelastung im Futter besteht, sollten so schnell als möglich Analysen der Komponenten bzw. Mischungen veranlasst werden. Bitte kontaktieren Sie uns diesbezüglich!

    Spätestens wenn sich ein Verdacht bestätigt, sollte der Einsatz von PHYTOSORB Plus erfolgen.

    Weitere Informationen über Mykotoxine können Sie folgendem Dokument entnehmen:

    Mykotoxine.pdf [4432 KB]
     

Fütterungshinweise: Bis zu 1% in der Tagesration verfüttern! Höchstalter der Tiere: 4 Monate

 

Dosierung: 5-10 Kg pro Tonne Trockenfutter bzw. 1,5-4Kg auf 1000 Liter Futtersuppe

Ing.
Andreas Jung
+43 (0)7735/7070-13