FAQs Wildfütterung
Wurmbefall kommt beim Rehwild häufig vor und stellt ein weit verbreitetes Problem dar.
Befall mit Magenwürmern
Der Befall mit Magenwürmern führt zu einer Entzündung der Schleimhaut des Labmagens. Die entzündeten, rötlichen Stellen sind beim Eröffnen des Magens zu erkennen. Wenn diese Stellen aufgeschnitten werden, werden auch die Würmer sichtbar. Ein Befall mit Magenwürmern bringt Verdauungsstörungen mit sich und vermindert die Resorptionsfähigkeit für Nährstoffe.
Befall mit Darmwürmern
Der Befall mit Darmwürmern führt ebenfalls zur Reizung der Schleimhäute. Dadurch wird eine Sekundärinfektion mit Darmbakterien begünstigt, die beispielsweise zur Geschwulstbildung führen kann. Darüber hinaus wird den Rehen von den Parasiten Blut entzogen, was in besonders schlimmen Fällen zu Blutarmut führen kann. Häufige Folgen des Befalls mit Darmwürmern sind auch Stoffwechselstörungen, die die Tiere schwächen und Prozesse wie die Geweihentwicklung oder den Haarwechsel verzögern können. Die im Wachstum befindlichen Kitze sind davon besonders schlimm betroffen. Bei adulten Tieren kann es zu einer Gewichtsabnahme der Tiere und zu Durchfällen kommen.
Woran erkennt man parasitär befallenes Rehwild?
Ist Rehwild von Parasiten befallen (am häufigsten Lugen-, Magen-, oder Darmwürmer) so ist dies häufig am verschmutzten Spiegel oder an entsprechender Körperhaltung zu erkennen. Erkrankte Stücke verfärben auch nicht zeitgemäß, wirken weniger vital und abgekommen.