Muskelaufbau beim Pferd: Das musst du wissen!

Im Alltag ist jedes Pferd ständig auf seine Muskulatur angewiesen – ob beim Reiten oder auch beim Toben in der Herde. Umso wichtiger ist es, dass diese auch voll leistungsfähig und gesund ist. Gutes Futter kann hierbei essentiell sein und stimulierend wirken.
Blogbeitrag erstellt am 
09.09.2022
 

Gerade nach einem längeren Trainingsausfall zum Beispiel durch eine Winterpause oder eine Krankheit kann sich die Muskulatur eines Pferdes zurückbilden. Danach ist es besonders entscheidend, dass der Reiter darauf achtet, das Pferd beim Wiederaufbau seiner alten Leistung zu unterstützen.

 

Das richtige Training

Essentiell ist dafür natürlich zum einen das richtige Training. Passe den Plan genau an die aktuellen Gegebenheiten und das Können deines Tieres an. Steigere dann langsam, aber stetig die Anforderungen und die Dauer der Einheiten. So verbessert sich nach und nach sowohl die Kraft, als auch die Kondition.

Konntest du dein Pferd auch während der Pause ein wenig bewegen, ist der Leistungsabfall meist nicht so extrem. So verkürzt sich auch der Zeitraum der Regeneration um ein Vielfaches. Achte aber dennoch auf jeden Fall darauf, deinen Partner nicht zu überfordern und gehe sonst lieber einen Schritt zurück.

 

Unterstützung durch Futter

Doch auch das beste Training bringt nichts, wenn nicht die richtigen Voraussetzungen gegeben sind. Für den Muskelaufbau des Pferdes ist Futter darum entscheidend. Kraft- und Raufutter liefern die entscheidenden Nährstoffe häufig nur in zu geringen Maßen. Wählen Sie darum ein gutes Nahrungs­ergänzungsmittel, welches deinen Partner richtig unterstützt.

Der Grund für diese Notwendigkeit ist schnell erklärt. Denn durch das anhaltende Training erfahren die Muskel ausschließlich einen Wachstumsreiz. Es ist keinesfalls, entgegen der populären Vorstellung, der Fall, dass neue Muskelzellen gebildet werden. Stattdessen müssen sich bereits vorhandene ausdehnen. Das geht nur, wenn die entsprechenden Proteine auch vorhanden sind, die ein solches Wachstum erlauben.

 

Was es zum Muskelaufbau braucht

Pferde sind, wie schon erwähnt, auf bestimmte Nährstoffe angewiesen. Besonders förderlich für die Muskulatur sind dabei Proteine, also Eiweiß. Diese ebnen den Weg zur schnelleren Leistungssteigerung.

Dabei wird maßgeblich zwischen zwei Arten Eiweiß unterschieden: nichtessentielle Aminosäuren (können vom Körper selbst hergestellt werden) und essentielle Aminosäuren (müssen dem Körper über Nahrung zugeführt werden). Letztere sollten ausreichend im Futter vorhanden sein. Ergiebige Träger sind zum Beispiel: Hafer, Soja und Luzerne. Zudem kannst du auch einen Blick auf die Inhaltsstoffe des Kraftfutters werfen. So handelt es sich z.B. bei Lysin, Threonin und Methionin um essentielle Aminosäuren, welche reich vorhanden sein sollten.

Auch Vitamin E ist für die Struktur und Funktion der Herz- und Skelettmuskulatur unentbehrlich. Ein Mangel führt primär zu erhöhtem Sauer­stoffverbrauch und sekundär zu degenerativen Veränderungen an der Muskulatur.

Vitamin E + Selen spielen eine entscheidende Rolle beim Schutz von Membranen der Skelett- und Herzmuskel­zellen. Bei Defizit degenerieren Zellen und sterben schneller ab. SOLAN 91 Se-Tocopherol ist z.B. eine äußerst hochwertiges Kombinationspräparat aus Vitamin E und Selen, welches sich für Pferde im Muskelaufbau, bei Muskelschäden, nach Trainings­pausen und beim Anreiten junger Pferde empfiehlt. Durch seine Zusammensetzung wird der Muskel­stoffwechsel unterstützt und die Zellen vor schädlichen Einwirkungen von Peroxiden geschützt.

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